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KONSTRUKTIVE DESTRUKTION
Werkserie / seit 2021 / Leim, Pigment, Papier / Papierobjekte mit verschiedenen Maßen
Das Zeichnen und die Möglichkeit des (Wieder-)Ausradierens dienten als gedanklicher Ausgangspunkt, wurden jedoch um bildhauerische Verfahren erweitert – insbesondere um den Abtrag von Material, der über das bloße Entfernen von Pigment hinausgeht. Aus einzelnen Papierbögen entwickelten sich verleimte Papierobjekte. In dieser Werkserie wird Zerstörung nicht nur konstruktiv-gestalterisch eingesetzt, sondern selbst zum bildgebenden Verfahren.
Die Arbeiten verweisen dabei auf eine leibliche Dimension: zum einen durch Assoziationen an verschorfte Wunden, zum anderen durch den körperlich anstrengenden Prozess des Abschleifens. Dieser steht im Kontrast zur Leichtigkeit und Fragilität, die gewöhnlich mit Papier verbunden werden.



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