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FLOWERS

Werkserie / seit 2021 / digitale und physische Fotomanipulationen

Die Werkserie „Flowers“ dient als Experimentierfeld für verschiedene digitale und physische Verfahren. Heinrichs manipuliert die Stillleben in Photoshop, greift in die Bildcodierung ein oder lässt Bilddaten fehlerhaft auslesen. Auf die als Drucke materialisierten Bilder wirkt er anschließend teilweise mit physischen Verfahren ein. Die Eingriffe erscheinen destruktiv, ermöglichen jedoch erst die Entstehung einer neuen Bildsprache.

Ist die (Teil-)Destruktion eines digitalen Bildes überhaupt möglich? Worin unterscheidet sich der destruktive Eingriff im Digitalen von dem im Physischen? Diese Fragen sowie die im NFT-Diskurs neu verhandelte Unterscheidung zwischen Kopie und Original bilden den Hintergrund der künstlerischen Untersuchung.Das Sujet des Blumenstilllebens erscheint dabei zunächst als Mittel zum Zweck, erweist sich durch seine Nähe zum Memento-mori-Gedanken und seine Ambivalenz zwischen Schönheit und Vergänglichkeit jedoch als treffend.

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